Merseburger Strasse 84

 

Eröffnung am 20.04.2012 / 21.04. - 05.05.2012

 

Künstler aus dem Frappant Hamburg:

Rolf Bergmeier, Florian Breetzke, Simone Brühl, Thomas Ehgartner, Pavel Ehrlich, Christoph Faulhaber, Boris Frentzel-Beyme, Julian Gorten, Tom Hensel, Iris-a-MazRagna Jürgensen, Dorle Koch, Sandro Mameli, Chantal Maquet, Julia Ring, Alejandro Soto, Katja Windau, Christoph Ziegler, Paul Zürker.

 

Das ehemalige Kaufhaus Held erinnert Frappant an seinen Gründungsort und bietet die gewohnte Umgebung bei der Aufgabe, die von prekären Rahmenbedingungen geprägten, diversen Positionen der so unterschied-lichen Künstler zu zeigen.

 

Weitere Künstler:

Verena Issel, Till F.E. Haupt, Max Arntzen, Till van Daalen, Tim Kaiser, Ilya Kobeschavidze, Skrollan Alwert, Jana Schumacher, Eiko Fabricius, Christina Köhler, Holly, Michael Rockel, Anik Lazar

 

Konzert: "Reservoire B.ear" - The Improvised Hammaburg-Lipsia Collective:

Pegelia Gold, Felix Schröder, Charlotte Crome, Daniel Prätzlich, Fabian Hönes.

 

ab 27.04.2012 : Boris Frenzel-Beyme: Lichtinstallation

 

28.04.2014: Krach Boxen Orchester

 

Das Frappant, Hamburg:

2009 flohen rund 130 so genannte „Kreative“ – da vom Abriss durch Ikea bedroht – aus dem 70er-Jahre-Plattenbau „Frappant“ in Altona (Deutschlands 1. Einkaufszentrum) in die anliegende Viktoriakaserne (vormals Polizeikaserne & Ex-Gestapo-Hauptquartier), um dort ihren Professionen und Passionen nachzugehen. www.frappant.org

Hinter dem Frappant Verein steht eine seit 2005 gewachsene Gemeinschaft, die in ihrer Heterogenität schwer zu verallgemeinern ist, sich aber genau über diese definiert. Hier arbeiten Menschen aus allen Disziplinen. Rund 150 Mitglieder, die eigene und gemeinsame Wege gehen und weiter gehen möchten. Der Frappant e.V. steht für die selbstbestimmte Schaffung und Bereitstellung vonbezahlbarem Arbeitsraum sowie für neue Muster der Raumaneignung. Er bildet eine Nische für neue Arbeits- und Unternehmensmodelle und wächst aus den Ideen und mit dem Engagement seiner Mitglieder, die sich als Gemeinschaft selbstbestimmt organisieren. Der Frappant Verein ist Ort der kulturellen Produktion und eines konstanten Diskurses, der seine Türen allen Interessenten regelmäßig öffnet: zum Beispiel zu einem wöchentlichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, zu Konzerten, Lesungen, Anwohnerflohmärkten und Diskussionen.

 

Namensgeber ist das Frappant-Einkaufszentrum in der Großen Bergstrasse, welches nachlangem Leerstand, folgender Zwischennutzung von ca 120 Künstlern und zahlreichen Kulturprojekten, in 2011 abgerissen wurde undeinem innerstädtischen Ikea weichen muss. Im Frühjahr 2010 siedelte das Künstlernetzwerk über in die Viktoria-Kaserne in Altona.

 

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